Corona-Gottesdienste

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist es ab Samstag, 9. Mai, trotz der Corona-Pandemie wieder möglich, öffentliche Gottesdienste zu feiern. Auch viele Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten im Dekanat Ostalb nutzen dies und laden wieder zum Gottesdienst ein. „Es ist ein Neuanfang unter besonderen Bedingungen“, sagt Dekan Robert Kloker.

Angesichts der Corona-Pandemie können die Gottesdienste nur mit Einschränkungen und unter Beachtung eines Infektionsschutzkonzepts stattfinden. Um ein Ansteckungsrisiko so weit wie möglich zu minimieren, wird die Zahl der Mitfeiernden begrenzt. Die Teilnehmerzahl orientiert sich an der Größe des Kirchenraums. Voraussetzung für eine Teilnahme ist die vorherige Anmeldung im jeweiligen Pfarrbüro, oft auch online möglich.

Die Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten entscheiden je nach örtlicher Situation, welche und wie viele öffentliche Gottesdienste (Eucharistiefeiern und Wortgottesfeiern) an welchen Orten gefeiert werden können.

Um den Schutz der Gottesdienstbesucher sicherzustellen, gilt weiter ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern nach allen Seiten. Auch beim Betreten und Verlassen der Kirche ist dieser Abstand einzuhalten. Die Sitzplätze sind gekennzeichnet. Stehplätze gibt es nicht. Personen mit Krankheitssymptomen können nicht an den Gottesdiensten teilnehmen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Gottesdienstbesucher wird empfohlen. Gemeindegesang ist nicht möglich. Der Einlass und die Einhaltung der Regeln in den Kirchen werden durch Ordner kontrolliert.

Die Sonntagspflicht bleibt trotz dieser neuen Möglichkeiten bis auf weiteres ausgesetzt. Ältere Personen oder Personen, die zu Risikogruppen gehören, sollen einerseits nicht von der Möglichkeit zum Gottesdienstbesuch ausgeschlossen werden, andererseits aber keine falsche innere Verpflichtung verspüren, trotz des Bewusstseins der eigenen Gefährdung in den Gottesdienst kommen zu müssen.

„Wir wissen, dass diese Bedingungen einen großen Einschnitt bedeuten“, resümiert Dekan Kloker. Dennoch ist er und die leitenden Pfarrer der 25 Seelsorgeeinheiten des Dekanats Ostalb froh, dass wieder Gottesdienste gefeiert werden können, wenn auch unter diesen besonderen Bedingungen.

 

Foto (Schwenk): Mesner Jürgen Muck aus unserer Seelsorgeeinheit Härtsfeld/Kochertal hat die katholische Kirche in Ebnat bereits „präpariert“ und einen Weg gefunden, die Menschen freundlich und amüsant willkommen zu heißen.