Ein Weg aus dem Dunkel der Seele

Die Landpastoral Schönenberg richtet ab 15. Mai 2021 einen „Hoffnungsgarten“ im Obstgarten des Tagungshauses und der Wallfahrtskirche ein – Trauergespräche sind an diesem Tag und darüber hinaus möglich.

Einen geliebten Menschen zu verlieren gehört zu den schwersten Momenten im Leben. Das Abschiednehmen während des Sterbens und die verschiedenen Phasen der Trauer nach dem Tod sind wichtig, um irgendwann wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken zu können. Doch gerade das ist momentan wegen der geltenden Kontaktbeschränkungen sehr schwierig. „Wir möchten, dass sich Frauen und Männer in unserem Hoffnungsgarten auf den Weg machen und mit Hilfe von Gedankenanstößen und konkreten Handlungen ein Stück Trauerarbeit leisten können“, beschreiben Ingrid Beck und Michaela Bremer vom Geistlichen Zentrum Landpastoral Schönenberg den Hoffnungsgarten.

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Mütter und Töchter – Jubiläumsausgabe echo

Liebe Leserinnen und Leser des echos,

um Mütter und Töchter, um einen Mutter-Tochter-Tag und Beziehungsarbeit geht es in der Titelstory unserer Jubiläumsausgabe. Dafür waren wir im Gespräch mit Ingrid Beck, Birgit Elsasser, Sophie Mößner und Verena Zauner. Sie sind Mütter und Töchter. Eine Geschichte zum Muttertag.

Zum 25. Mal erscheint die echo-Dekanatszeitung. Über 350 Berichte, Fotos, Impulse, Veranstaltungsanregungen und mehr sind von Lorch bis Bopfingen, von Neresheim bis Jagstzell über die Zeit zusammengekommen. Die Begegnungen mit den Menschen, leider derzeit nur noch online möglich, sind die Seele der Beiträge!

In dieser Ausgabe zum Muttertag erwarten sie außerdem die Jugendband „timeless“, die Seelsorgeeinheit Philipp-Jeningen-Ost und zwei Abschiede aus unserem Dekanat.

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Ihr echo-Redaktionsteam

echo Ausgabe 25 – Mai 2021

Speed matters? Gedanken zum Tag der Arbeit

von Betriebsseelsorger Dr. Rolf Siedler

Arbeit ist eine zutiefst menschliche Angelegenheit. Und Arbeit ist eine soziale Angelegenheit. Folglich ist Arbeit viel zu wichtig, als dass man sie dem Schicksal oder dem ungesteuerten Wirken des freien Marktes überlassen dürfte. Darüber sollten wir erst mal Einigkeit erzielen. Denn was in diesen gleichwohl spannenden wie ermüdenden Zeiten des Umbruchs, der Unsicherheit und der Angst gewiss fehlt, so möchte ich in Anlehnung an Lisa Herzogs ausgezeichnetem Buch zur „Rettung der Arbeit“ fordern, ist eine Einigung auf eben diesen grundlegenden sozialen Wert der Arbeit und die Entwicklung einer Vorstellung davon, wohin es im Interesse des Gemeinwohls mit der digitalen Transformation der Arbeitswelt gehen könnte. Arbeit zu reduzieren auf Kosten, so wie in der Vergangenheit, sie immer mehr zu trimmen auf maximalste Effizienz, raubt ihr auf Dauer das Menschliche, nimmt ihr den sozialen Charakter.

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