Gedanken und Klänge

Zum Abschluss der Remstalgartenschau legten sich die Kirchen der Gemeinden entlang der Rems noch einmal richtig ins Zeug: Bei der Nacht der offenen Kirchen gab es verschiedenste Angebote. In Schwäbisch Gmünd begeistern vier Musiker aus Ungarn im Heilig-Kreuz-Münster. Die „Four Bones“ nehmen die stattliche Besucheranzahl mit in Klänge des Barock, der Spätromantik und der musikalischen Gegenwart. Gemeinsam mit Kirchenmusikdirektor Stephan Beck wird jeder Winkel des Münsters mit wunderbaren klaren und blitzsauberen Akkorden gefüllt, der Nachklang ist sagenhaft. „Es ist ein Höhepunkt unseres Programms der Kirchen während der Remstalgartenschau“, sagte Dekan Robert Kloker bei seiner Begrüßung. Gemeinsam mit der evangelischen Dekanin Ursula Richter gestaltete er im Anschluss an das Konzert eine Nacht-Andacht in der benachbarten Kirche St. Augustinus. Der mit Kerzen beleuchtete Kirchenraum hatte eine große Ausstrahlung und die KirchenbesucherInnen nahmen die Gedanken der beiden Geistlichen zu Licht und Nacht, zum Eingebundensein der Menschen in den Kosmos, auf. Das gemeinsam gesungene Silcher-Lied „Der Mond ist aufgegangen“ und ein kleiner Umtrunk in der Kirche bildete den Abschluss der Nacht der offenen Kirchen.