Hospiz als Ort der Menschen

Ein Ort der Menschen, an dem guter Geist und Geborgenheit spürbar wird, will das Gmünder Kloster-Hospiz werden. Ab September kommen die ersten Gäste.

von Pavel Jerabek und Sibylle Schwenk

Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Garten der Klostergemeinschaft der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung ist das neue Kloster-Hospiz in Schwäbisch Gmünd eingeweiht worden. In dem Neubau an der Südseite des Klosters, eingebettet in das Grün des großzügigen Gartens, werden künftig schwerstkranke Menschen mit ihren Angehörigen in den letzten Tagen und Stunden des Lebens begleitet. Durch eine fachlich fundierte, individuelle und ganzheitliche Pflege soll der Aufenthalt der bis zu acht Bewohnerinnen und Bewohner so gestaltet werden, dass sie eine möglichst hohe Lebensqualität bei größtmöglicher Selbstbestimmung erfahren können.

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Betörende Düfte

Eine schöne Tradition wird in vielen katholischen Kirchengemeinden am Hochfest Mariä Himmelfahrt immer noch gepflegt: das Binden von Weihbüscheln. Dafür werden heimische Sommerblumen und blühende Kräuter gesammelt und zu hübschen Sträußen gebunden. Auch in der Kirchengemeinde St. Michael in Untergröningen wird diese Tradition gepflegt.

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Herzlicher Abschluss des Kirchenmusik-Festivals

„Gott und die Welt“ war das Motto des Kirchenmusik-Festivals, mit „Herz und Geist“ fand es nach gut drei Wochen seinen Abschluss.

In jeder Hinsicht „herzlich“ war der ökumenische Schlussgottesdienst des Festivals an der Remspark-Bühne. Dekan Robert Kloker und die evangelische Dekanin Ursula Richter machten sich in ihrer Predigt Gedanken über den Stellenwert und die kulturelle Bedeutung des Herzens, dem „Wunderwerk der Schöpfung“, und den Geist. Musik gehe nicht nur zu Herzen, sondern „regt auch unseren Geist an, weitet ihn und führt ihn übers Hier und Jetzt hinaus“, sagte Kloker. „Musik verbindet mit anderen, die mit uns lauschen und sich berühren lassen; sie verbindet uns mit Kulturen und Ländern, mit Europa und der ganzen Welt; sie bringt uns dazu, zu sinnieren über Gott und die Welt und uns wie von selbst zu öffnen für Gottes Nähe, zumal bei europäischer Kirchenmusik.“

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