Die Gedanken fliegen…

Die Seele baumeln und die Gedanken fliegen lassen. Das wünschen wir Ihnen in diesen Sommerferienwochen!

Die Dekanatsgeschäftsstelle ist den ganzen August über geschlossen. In dringenden Fällen ist Dekanatsreferent Martin Keßler unter 0152 34053885 erreichbar.

Ihr Dekanatsgeschäftsstellen-Team: Marianne Denzinger, Martin Keßler, Dekan Robert Kloker, Inge Kreuzer, Tobias Kriegisch, Sibylle Schwenk

Kleine Welt-Veränderer

von Karolin Rufner

Am Projekt „werde WELTfairÄNDERER“ vom Bischöflichen Jugendamt in Wernau (BDKJ) haben die Schüler der Sonnenbergschule Oberkochen als „kleine WELTfairÄNDERER“ teilgenommen.

Voller Vorfreude laufen die etwa 50 SchülerInnen der Sonnenbergschule auf den Spielplatz hinter dem Schulgebäude. In den Händen halten die Jungs und Mädchen einen schwebenden gelben Luftballon. Im Kies zwischen Klettgerüsten wollen sie die Luftballons alle gleichzeitig in den Himmel steigen lassen und hoffen darauf, dass möglichst viele der angeknoteten Karten wieder zurück geschickt werden. Auf die Karten haben die SchülerInnen geschrieben, welch kleinen Teil sie zu einer etwas besseren Welt beitragen wollen.
„Ich möchte weniger Plastiktüten verbrauchen und den Müll trennen“ steht auf der Karte von Benni (15). „Wasser sauber halten“ ist das Vorhaben von Ahmad und Erika (7) möchte die Welt ein bisschen bunter machen und „Blumen säen“.

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Ferienreif?!

von Anita Scheiderer, Zweite Vorsitzende des Dekanatsrats

Nicht nur Schulkinder, sondern auch viele Erwachsene freuen sich, dass am Donnerstag die Sommerferien beginnen. Warum eigentlich? Eine Bekannte, die seit einigen Jahren Rentnerin ist, gab mir folgende Antwort: „Es ist so viel los! Jedes Wochenende ist ein Fest, das wir besuchen wollen, und ansonsten gibt es viele Veranstaltungen und Termine, die einfach wichtig sind. Und wenn Ferien sind, dann ist doch das gesellschaftliche Leben insgesamt ruhiger und das tut auch uns Rentnern gut.“ – Recht hat sie!

Besonders aber alle Schülerinnen und Schüler, die jetzt viele anstrengende Prüfungen oder Benotungen hinter sich haben, sind froh, dass sie dann endlich  ausschlafen oder spielen können. Für sie gilt, das Ideal von Ferien umzusetzen: die Sommerzeit genießen, keinen Lernstress aushalten müssen und die  freie Zeit nach eigenen Wünschen und Interessen gestalten können.

Doch so einfach kommen Stressgeplagte oft nicht aus ihrem verinnerlichten Druck heraus, der dann in die Familien hineingetragen oder auf die Freizeit übertragen wird. Sich für seinen Tagesablauf Zeit  lassen und in Ruhe das angehen was zu tun ist,  fällt oft schwer.

Das Ausruhen war auch zu der Zeit von Jesus Christus nicht selbstverständlich. Deshalb sagt Jesus im Markus-Evangelium zu seinen Jüngern: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind und ruht ein wenig aus.“ Diese „Gebrauchsanweisung“ für Ferien ist nicht zu übertreffen, oder?

Das folgende Gedicht von Christa Spilling-Nöker zeigt, wie diese Aufforderung Jesu,  auch 2000 Jahre später, umgesetzt werden kann: „Laufe hinaus und lache der Freude ins Gesicht. Zwinkere ihr zu, zwicke sie am Ohr, nimm sie in die Arme und tanze mit ihr den Walzer des Lebens.“

Wer so eine Freude an den Tag legen kann, der hat sicher die richtige Reife, die für Ferien und Freizeit nötig ist. Auf jeden Fall wünsche ich allen Lesern bei ihrer nächsten freien Zeit  diese „Ferien-Reife“!