Frohe Weihnachten!

Wir wünschen allen unseren Besucherinnen und Besuchern dieser Seite ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2018! Schon jetzt freuen wir uns auf neue, inspirierende Begegnungen im neuen Jahr.

Ihr Dekanatsgeschäftsstellen-Team: Marianne Denzinger, Martin Keßler, Dekan Robert Kloker, Inge Kreuzer, Tobias Kriegisch, Sr. Marie-Catherine Müller, Sibylle Schwenk.

Die Dekanatsgeschäftsstelle ist bis einschließlich 6. Januar 2019 geschlossen.

Ein Kind macht’s möglich! von Dekan Robert Kloker

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Geschenkte Momente – Gedanken zur Woche

Die Schulferien und der Urlaub sind vorüber, die Schule hat begonnen und im Beruf stehen wir vor den üblichen Herausforderungen. Wir sind wieder in unserer Alltagswelt angekommen. Während wir in der Ferien- und Urlaubszeit mal alles etwas langsamer angehen und uns vom Stress des Alltags erholen konnten, spüre ich ganz deutlich, wie mein Alltag nun wieder Fahrt aufnimmt. Unsere Welt ist schnell geworden. Unser Alltagsleben wird geprägt von Kommunikation über Telefon, Handy, Email, Internet, Apps… Wir sind überall erreichbar und uns erreichen die neuesten Nachrichten überall und von überall her. Wir müssen schnell sein, um mithalten zu können. Diese Beschleunigung erfahren wir in vielen Bereichen unseres Lebens. Oft werden wir ohne es zu wollen in diese Beschleunigung mitgerissen.

Es gibt aber auch Momente, die wir nutzen können, um dieser Beschleunigung entgegenzuwirken. Momente, die uns ermöglichen, langsamer und bewusster unseren Tag zu gestalten und innezuhalten. Momente, die zulassen, Gedanken kreisen zu lassen und unser Umfeld bewusst wahrzunehmen. So habe ich mir vorgenommen, auf Momente zu achten, die mir im Alltag „geschenkt“ werden. Zum Beispiel wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe und es wirklich eilig habe und ausgerechnet dann, wenn ich an der Reihe bin, mein Alltag ins Stocken gerät, weil ein Artikel nicht ausgezeichnet, die Kassenrolle zu Ende oder der Kassiererin das Wechselgeld ausgegangen ist. Dann nehme ich dies als „geschenkten Moment“, als wertvolle Zeit für mich und mein Leben im Hier und Jetzt. Ähnliche Momente hält unser Alltag für uns alle bereit. Wir müssen sie nur erkennen und zulassen. Ich wünsche Ihnen solche „geschenkte Momente“, und dass Sie daraus für ihren Alltag neue Energie schöpfen.

Francesco Antonelli, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Unterschneidheim

 

 

 

Ferienreif?!

von Anita Scheiderer, Zweite Vorsitzende des Dekanatsrats

Nicht nur Schulkinder, sondern auch viele Erwachsene freuen sich, dass am Donnerstag die Sommerferien beginnen. Warum eigentlich? Eine Bekannte, die seit einigen Jahren Rentnerin ist, gab mir folgende Antwort: „Es ist so viel los! Jedes Wochenende ist ein Fest, das wir besuchen wollen, und ansonsten gibt es viele Veranstaltungen und Termine, die einfach wichtig sind. Und wenn Ferien sind, dann ist doch das gesellschaftliche Leben insgesamt ruhiger und das tut auch uns Rentnern gut.“ – Recht hat sie!

Besonders aber alle Schülerinnen und Schüler, die jetzt viele anstrengende Prüfungen oder Benotungen hinter sich haben, sind froh, dass sie dann endlich  ausschlafen oder spielen können. Für sie gilt, das Ideal von Ferien umzusetzen: die Sommerzeit genießen, keinen Lernstress aushalten müssen und die  freie Zeit nach eigenen Wünschen und Interessen gestalten können.

Doch so einfach kommen Stressgeplagte oft nicht aus ihrem verinnerlichten Druck heraus, der dann in die Familien hineingetragen oder auf die Freizeit übertragen wird. Sich für seinen Tagesablauf Zeit  lassen und in Ruhe das angehen was zu tun ist,  fällt oft schwer.

Das Ausruhen war auch zu der Zeit von Jesus Christus nicht selbstverständlich. Deshalb sagt Jesus im Markus-Evangelium zu seinen Jüngern: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind und ruht ein wenig aus.“ Diese „Gebrauchsanweisung“ für Ferien ist nicht zu übertreffen, oder?

Das folgende Gedicht von Christa Spilling-Nöker zeigt, wie diese Aufforderung Jesu,  auch 2000 Jahre später, umgesetzt werden kann: „Laufe hinaus und lache der Freude ins Gesicht. Zwinkere ihr zu, zwicke sie am Ohr, nimm sie in die Arme und tanze mit ihr den Walzer des Lebens.“

Wer so eine Freude an den Tag legen kann, der hat sicher die richtige Reife, die für Ferien und Freizeit nötig ist. Auf jeden Fall wünsche ich allen Lesern bei ihrer nächsten freien Zeit  diese „Ferien-Reife“!