Fronleichnamsfest in Schwabsberg

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Am diesjährigen Fronleichnamstag wurde in der Kirchengemeinde St. Martinus das Fronleichnamsfest mit einem feierlichen Gottesdienst, einer Prozession und mit der mittlerweile schon zur Tradition gewordenen Hocketse gefeiert. Nach dem Gottesdienst, welcher von Pfarrer Jürgen Zorn und Pfarrer i.R. Erwin Schmid zelebriert und dem Martinuschor mitgestaltet wurde, zogen zahlreiche Gläubige betend und singend durch die Straßen und Gassen des Dorfes. Die Prozession wurde von Fahnenabordnungen der Vereine begleitet. Vier Altäre entlang der Wegstrecke waren mit schönen Blumenteppichen geschmückt, welche verschiedene mit Blüten gelegte Bildmotive zeigten. Im Anschluss an die Prozession fand bei schönstem Sommerwetter eine Hocketse auf dem Kirchhof statt, welche vom Kirchengemeinderat organisiert wurde. Zahlreiche Besucher ließen sich im Schatten der Kirche nieder und bei Speis und Trank den Festtag ausklingen.

Seelsorgeeinheit „Unterm Hohenrechberg“

„Wir sind froh, dass wir bereits jetzt vielfältige Unterstützung aus den Gemeinden erfahren“, sagen Münsterpfarrer Robert Kloker und Dekanatsreferent Martin Keßler. Nach dem Weggang von Pfarrer Ernst-Christof Geil Ende Mai wird Kloker die Administration der Seelsorgeeinheit „Unterm Hohenrechberg“ mit ihren vier Gemeinden Rechberg, Straßdorf, Wißgoldingen und Waldstetten übernehmen. Zur Seite steht ihm dabei Dekanatsreferent Martin Keßler.

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Foto: Martin Keßler (links) und Münsterpfarrer Robert Kloker

Auf eine neue Situation müssen sich die Katholiken in der Seelsorgeeinheit Unterm Hohenrechberg einstellen. Pfarrer Ernst-Christof Geil hat nach 13 Jahren dort eine neue Wirkungsstätte angestrebt und ist nun in der Seelsorgeeinheit „Aitrachtal“ im Allgäu tätig. „Es waren mehr als gute Erfahrungen, die ich auf der Ostalb gemacht habe“, sagt Pfarrer Geil. Besonders die Begegnung mit vielen Menschen seien für ihn wichtig gewesen.

Als einziger pastoraler Mitarbeiter ist nun Diakon Michael Weiss in der Seelsorgeeinheit verblieben. Ihm werden in den nächsten Monaten seitens des Bischöflichen Ordinariats Priester zur Aushilfe an die Seite gestellt. Die Verwaltung und Führung der Seelsorgeeinheit übernehmen Dekanatsreferent Martin Keßler und Pfarrer Robert Kloker. Letzterer ist Münsterpfarrer in Schwäbisch Gmünd und dort für vier Kirchengemeinden und drei muttersprachliche Gemeinden verantwortlich. „Die neue Aufgabe kann gut gelingen, wenn wir alle an einem Strang ziehen und miteinander arbeiten“, sagt Kloker. Hier seien vor allem die zweiten Vorsitzenden der Kirchengemeinderäte, der gemeinsame Ausschuss der Seelsorgeeinheit, die Kirchengemeinderäte insgesamt und die Pfarramtssekretärinnen genannt.

„Für uns ist es wesentlich und entscheidend, oft miteinander im Gespräch zu sein“, erklärt Martin Keßler. Neben den notwendigen organisatorischen Absprachen sei vor allem der Glaubensaustausch wichtig. Davon erhoffe man sich wichtige Impulse und auch ein Stück Gelassenheit.