Lassen Sie Ihre Augen lächeln!

 

 

 

 

 

 

 

In einem Brief wenden sich Dekan Robert Kloker und die Gewählte Vorsitzende des Dekanatsrats an die Mitarbeitenden im Dekanat Ostalb:

Liebe ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende im Dekanat Ostalb,

die Zeit in diesem November 2020 ist eine andere. Gaststätten, Schwimmbäder und viele andere öffentliche Einrichtungen müssen ihre Türen schließen, in den Läden werden Besucher gezählt und das Lächeln in einer Begegnung ist nur noch in den Augen des Gegenübers sichtbar. Wir halten uns an Regeln, die sich die von uns gewählten Politiker sicher nicht leichtfertig überlegt haben. In den Gottesdiensten müssen wir Mundschutz tragen, Ordner einsetzen und auf Gesang verzichten.

Wir möchten Sie heute ermutigen, auch in diesen komplizierten Zeiten, wo Brillen vom Mundschutz beschlagen und Treffen in Videokonferenzen stattfinden müssen, trotzdem die Hoffnung unseres Glaubens in sich zu spüren und nach außen zu tragen. Was tatsächlich Hoffnung macht ist doch, dass wir das alles in erster Linie für die anderen tun und uns aktiv für die Eindämmung der Pandemie einsetzen. Wir tragen die Masken, um alte oder vorerkrankte Menschen zu schützen, wir halten Abstand, damit sich das Virus nicht ausbreiten kann, wir desinfizieren die Hände, damit von uns selbst möglichst wenig Gefahr ausgeht. Das ist ein zutiefst christliches Verhalten!

Vor allem, wenn wir merken, dass unser Gemeindeleben oft anders weitergeht, ist unser ganz persönliches Christsein besonderes herausgefordert.

Wir danken Ihnen, dass Sie sich immer wieder neue Anregungen überlegen, um nah an den Menschen zu sein. Es ist toll, dass Sie sich in Ihrem Haupt- und/oder Ehrenamt engagieren und somit das Leben in den Gemeinden in unserem Dekanat mittragen.

Gehen Sie in die nächsten Tage mit guten Gedanken, mit Zuversicht und mit einer Portion Fröhlichkeit. Lassen Sie Ihre Augen lächeln.

Gottes Segen wünschen Ihnen

 

Ihr Dekan Robert Kloker                         Ihre Anita Scheiderer, Gewählte Vorsitzende des Dekanatsrats

Damit man nicht zu Hause verkümmert

Normalerweise ist in der Jobbörse immer was los. Frauen und Männer, die seit Jahren keine Arbeit finden und zum Nichtstun verdammt sind, treffen sich in dem kleinen Raum im Haus der Katholischen Kirche direkt bei der Betriebsseelsorge. Für ein paar Stunden sich mit anderen Leuten treffen, einen Kaffee trinken. Im November-Lockdown ist dies jedoch nicht möglich.

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Hand in Hand

Erstkommunion unter Corona-Bedingungen in Schwäbisch Gmünd

Die neun Mädchen und Jungs der Münstergemeinde, die an diesem Samstag die Erstkommunion empfangen, machen das richtig gut. Sie nehmen ihren Mund-Nasen-Schutz ab, wenn sie am Mikrofon um die Nähe Jesu bitten und setzen ihn schnell wieder auf, um an den Platz zu gehen. So, wie in der Münstergemeinde in Schwäbisch Gmünd, feiern momentan die Kirchengemeinden des Dekanats Ostalb die Erstkommunion.

„Wir sind froh, dass die Erstkommunion überhaupt stattfinden kann“, sagt eine Mutter vor dem Heilig-Kreuz-Münster und schaut zu ihrer kleinen Tochter, die gerade ins Fotoshooting strahlt. Fürs Foto dürfen die Masken runter. „Freut ihr euch?“, fragt Dekan Robert Kloker in Richtung Kinder. Auch er trägt den Mund-Nasen-Schutz. Später, im Gottesdienst, greift er zu einem durchsichtigen Visier. Der Schutz für die anderen geht vor.

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