Glauben passiert auf dem Weg

Er bricht seine Zelte nach fast 16 Jahren in Wasseralfingen und Hofen ab. Er habe gespürt, „dass es Zeit ist“. Pfarrer Harald Golla verlässt die Seelsorgeeinheit Richtung Norden und wird am 25. Juli in Jagstzell seine neue Stelle antreten. „Glauben passiert auf dem Weg“, sagt Pfarrer Golla und verbindet damit seinen persönlichen Weg mit dem Fronleichnamsfest, jenem Gottesdienst, an dem er das letzte Mal hinter dem Altar in Hofen steht.

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Unterwegs für den Frieden

Auf dem Flecken Erde, wo Pfarrer Michael Cobb zu Hause ist, gibt es keine guten Straßen. Die Menschen sind arm im Norden des westafrikanischen Staates Ghana, und die Infrastruktur ist schlecht ausgebaut. Dort hat man andere Sorgen. Es geht ums Leben, um Nahrung, um Arbeit und – um Frieden. Dafür ist Michael Cobb in seinem Heimatland unterwegs. Und damit er seine Mission erfüllen kann braucht er ein Auto in seiner Diözese Yendi, die 700.000 Einwohner zählt.

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Gottesdienste im Innenraum wieder möglich

Ab dem kommenden Wochenende, 15./16. Mai sind wieder Präsenzgottesdienste im Dekanat Ostalb möglich. Weil die 7-Tages-Inzidenz bereits am Samstag an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 200 im Ostalbkreis liegt, steht der Feier von Gottesdiensten nichts mehr im Wege.

„Das ist eine schöne Entwicklung“, sagt Dekan Robert Kloker. Er bittet darum, sich im Pfarrbüro vor Ort oder auf der Homepage zu erkundigen, ob und wie Gottesdienste stattfinden. Natürlich sei man inzwischen geübt in der Ausführung und Übertragung von Gottesdienst-Livestreams. „Aber es ist halt nicht dasselbe“, so der Dekan. Auch für den Liturgen bedeute die Feier der Eucharistie ohne Gemeinde einen großen Verzicht. Deshalb sei er sehr froh, dass sich die Zahlen so entwickelt haben, dass der Pandemiestufenplan der Diözese nun wieder andere Regelungen vorsieht.

Der Pandemiestufenplan der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist eng mit den Pandemie-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg verknüpft und sieht in der jetzigen Stufe die Möglichkeit von Präsenzveranstaltungen vor. Es gilt eine definierte Obergrenze von TeilnehmerInnen und eine Anmeldepflicht.

„Unsere Kirchengemeinden im Dekanat setzen die Regeln sehr gewissenhaft um, sodass wir sicher und ohne schlechtes Gewissen gemeinsam feiern können“.

 

14.05.2021/Sibylle Schwenk