Prozessteam SE Am Limes stellt sich vor

Vorstellung Prozessteam „Kirche am Ort“ am 14. Mai um 18.30 Uhr in der Kirche St. Leonhard, Hussenhofen

SE Am Limes Prozessteam

Foto  (Schwenk): v.l. Andreas Kucher (Hussenhofen), Brigitte König (Iggingen), Angelika Hägele (Herlikofen), Ludwig Grimminger (Hussenhofen), Pfarrer Johannes Waldenmaier, Pastoralreferentin Stefanie Kempf, Jonas Zirschka (Herlikofen). Es fehlt Dietmar Springer.

Lust auf Neues

Kirche ist in Bewegung, ist offen für Neues, will den Menschen begegnen und sie berühren. „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ gibt als diözesaner Entwicklungsprozess dafür den Rahmen vor. Gemeinsam mit bereits acht Seelsorgeeinheiten im katholischen Dekanat Ostalb ist die Seelsorgeeinheit „Am Limes“ auf dem Weg. Am Samstag 14. Mai stellt sich das „Prozessteam“ im Gottesdienst vor.

„Das ist ja toll, dass ihr was macht!“. Diesen Satz hat Angelika Hägele nicht nur einmal gehört, wenn sie davon berichtet, dass man in der Seelsorgeeinheit den Aufbruch wagt. Etwas bewegen, etwas verändern, Gutes beibehalten, so manches lassen und vor allem: Die Lebenswirklichkeit der Menschen wahrnehmen, das Angebot des Glaubens an neuen Orten und auf verschiedenen Ebenen anbieten. „Glaube kann so hilfreich sein, in jedem Alter, in verschiedensten Lebenssituationen“, ist Angelika Hägele überzeugt.

Gemeinsam mit Jonas Zirschke, Stefanie Kempf, Brigitte König, Dietmar Springer, Andreas Kucher, Ludwig Grimminger und Pfarrer Johannes Waldenmaier bildet sie das so genannte „Prozessteam“, das sich leitend um den Aufbruch innerhalb der Seelsorgeeinheit mit ihren 5250 Katholiken kümmert. „Der Glaube soll wieder besser erfahrbar werden“, meint Brigitte König. „Junge Leute müssen sich besser angesprochen fühlen“, ergänzt Jonas Zirschke. „Und“, so sagt Pastoralreferentin Stefanie Kempf, „es geht darum Wege zu allen sozialen Schichten zu finden“. Der einzige Schlüssel hierfür sei der offene Dialog.

Welcher Tag könnte für so einen Aufbruch besser passen als Pfingsten? „Wir haben ganz bewusst diesen Vorabend des Pfingstfestes gewählt, um uns in der Gemeinde als Prozessteam vorzustellen“, erklärt Stefanie Kempf. Wandlung und Visionen. Das können die Kirchenbesucher, wenn sie möchten, an Stehtischen nach dem Gottesdienst notieren und den Frauen und Männern im Prozessteam mitgeben. Sie selbst formulieren ihre Gedanken und Hoffnungen für eine neue Kirche bereits in der Predigt.

Die als Jugendgottesdienst angelegt Liturgie bringt Schwung und die Lust auf Neues mit. Die Mitglieder des Prozessteams jedenfalls freuen sich darauf. Auf jeden neuen Schritt, auf gute Ideen, darauf, dass sich etwas tut und darauf, dass „wir was machen“.