Engagierte Christen auf dem Kirchenboot

Ein ganz besonderes Format bieten während der Remstalgartenschau die christlichen Kirchen Schwäbisch Gmünds: Am Kirchenboot, angesiedelt am Remsstrand zwischen Forum Gold und Silber und der Remstalbühne, wird es interessante Veranstaltungen und Meditationen geben. Über 30 MitarbeiterInnen haben sich am Freitagnachmittag getroffen, um das Kirchenboot hautnah zu erleben, dessen Form aus den Händen des Landschaftsarchitekten Jörg Stötzer stammt. Herzstück des Bootes ist das Kreuz mit stilisiertem Segel, das der Tübinger Künstler Martin Burchard so passend und gefühlvoll gestaltet hat.

„Dieser Ort soll offen sein für alle Menschen“, sagte Dekanin Ursula Richter während des Treffens. Diese Offenheit ist wiederzufinden in den Veranstaltungen, die das Kirchenboot während der fünf Remstalgartenschau-Monate bietet: Neben dem „Talk im Boot“, bei dem Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kirche zu aktuellen Zeitthemen befragt werden, ist es das Mittagsgebet, das täglich einen Impuls bieten will. „Es ist die Einladung zur Meditation und zum Innehalten“, führen die Mit-Initiatoren Anton Haas und Pfarrer Reiner Knaupp aus.

Ausruhen, abschalten und aufs Kreuz schauen: Direktor Martin Scheuermann vom Gästezentrum Schönblick sieht das Kirchenboot als Zeichen der Einheit der Christen. Dekan und Münsterpfarrer Robert Kloker freute sich über die insgesamt tolle Arbeit am und im Kirchenboot. „Die Gedanken von Künstler Martin Burchard werden uns begleiten“, so der Dekan. Diese und die Meditation zum Mittagsgebet sind in wasserdichten Behältern am Kirchenboot zu finden.

10.05.2019/Dekanat Ostalb/Sibylle Schwenk

Foto (Schwenk): Über 50 MitarbeiterInnen werden sich bei den Veranstaltungen am Kirchenboot einbringen. Den Auftakt gibt es am 13. Mai mit dem Mittagsgebet um 12.00 Uhr, und um 16.00 Uhr den „Talk im Boot“ mit Cordula Reichert vom Tafelladen.