Ein Handy als Schutzengel

Woche der Goldhandys vom 19.-27. Juni 2021: Handy-Sammel-Aktion von missio für die Aktion „Schutzengel“ – für Familien in Not weltweit

Das Handy gehört mittlerweile zur Grundausstattung. Die Nutzungsdauer liegt durchschnittlich bei zwei Jahren. Dieser Umstand führt – Schätzungen zufolge – dazu, dass 80 Prozent der Deutschen mindestens ein altes, ungenutztes Handy benutzen. 200 Millionen Handys liegen ungenutzt in den Schubladen! „Wir möchten bitten, alte Handys an unseren Sammelstellen abzugeben“, sagen Barbara Bubenheimer und Hubert Baier von der katholischen Kirche Wasseralfingen, sowie Elisabeth Petasch vom Eine-Welt-Laden. Mit den Erlösen der Sammelaktion werden Familien und Kinder im Kongo unterstützt.

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Pro-Golo-Chor in Wört

Momentan darf zwar „nur“ die Schola singen, aber bald können sie sicher auch wieder komplett auftreten: die Sängerinnen und Sänger des Pro-Golo-Chors der Kirchengemeinde St. Nikolaus in Wört. Der Chor unter der Leitung von Birgit Lingel macht es sich zur Aufgabe, noch unbekannte Schätze aus dem Gotteslob einzustudieren und der Gemeinde vorzustellen. Die Freude und der Glaube, die über den Gesang von der Empore in den Kirchenraum klingen, ist beeindruckend.

Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der echo-Dekanatszeitung am 14. Juli 2021.

 

Segnung gleichgeschlechtlicher Paare

Die ablehnende Haltung der Glaubenskongregation in Rom zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare hat Mitte März für einen Aufschrei in der christlichen Landschaft Deutschlands hervorgerufen. Im ganzen Land zeigten Kirchen und Einrichtungen ihre Solidarität mit der Regenbogenflagge, dem Symbol der LSBT (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) – Bewegung. Auch in Schwäbisch Gmünd hing prominent am Kapitelshaus die bunte Fahne. Weltfremd, realitätsfern und unmenschlich erscheint das römische Dekret „Responsum ad dubium“ (Antwort in Zweifelsfragen). In der synodal organisierten evangelischen Kirche wird dieses Thema seit Jahren in den Synoden von der Kirchenbasis aus diskutiert und darum gerungen. In der Württembergischen Landeskirche ist nach Beschluss der Landessynode vom März 2019 ein Segnungsgottesdienst für gleichgeschlechtliche Paare auch erst seit Januar 2020 möglich.

Warum tun sich die Kirchen so schwer damit? Und hilft ein Blick in die theologischen Hintergründe die Haltung wenigstens annähernd zu verstehen?

Ein Gespräch mit der evangelischen Dekanin Ursula Richter und dem katholischen Dekan Robert Kloker.

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