Von der Sehnsucht nach Frieden und Heimat

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart engagiert sich seit Jahren in der Fluchtursachenbekämpfung – ein Interview mit Domkapitular Dr. Heinz-Detlef Stäps

Vortrag am 15. September um 19.30 Uhr im Jeningenheim, Ellwangen 

Stäps mit Flüchtlingskind

Was treibt Menschen in die Flucht? Warum steigen Menschen in Boote, riskieren ihr Leben, lassen Erinnerungen und Verbindungen zurück? Unerträgliche Situationen sind es. Bomben, die über Köpfe fliegen, keine Nacht ohne das Geheul von Sirenen, schreiende Kinder, Hunger, Korruption. Keine Heimat mehr. „Niemand“, so sagt Heinz-Detlef Stäps, Leiter der Hauptabteilung Weltkirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart, „verlässt einfach so seine Heimat und sein bisheriges Leben“.

Händeringend suchen Politiker nach Lösungen, wie Flüchtlinge europaweit verteilt werden können. Doch es gibt auch andere Ansätze. Solche, die versuchen, den Menschen in ihrem Land zu helfen, ihnen menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen. Fluchtursachen bekämpfen. Hier setzt das Konzept der Diözese Rottenburg-Stuttgart an. Gemeinsam mit Caritas International sind zahlreiche Projekte angestoßen worden, die nicht nur Soforthilfe leisten und das Überleben von Flüchtlingsfamilien in Auffanglagern zu sichern, sondern bei aller Notlage auch die Zukunftsperspektive dieser Menschen neu entwickeln.

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Jugendkirche Bettringen am 24. Juli

D. Kern 2016„Das Leben ist kein Wunschkonzert!“

Ein Satz, den man oft zu hören bekommt. Vor allem dann, wenn man große und vielleicht auch kostspielige Wünsche hat und diese an der Realität scheitern. Und doch hören Menschen nicht auf, sich vieles zu wünschen. Mit dem Thema befasst sich auch der nächste Jugendgottesdienst der Jugendkirche Gmünd am 24.Juli um 18:30 Uhr in der Auferstehung-Christi-Kirche in Unterbettringen. Lesen Sie ein Interview mit Dominik Kern, der zum Vorbereitungsteam gehört.

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Gartengeflüster – das Zweite

2016 GartengeflüsterGute Musik, Poesie und jede Menge Berührungspunkte im Zeichen des „Goldenen Schnitts“ haben die knapp 50 Besucherinnen und Besucher des zweiten „Gartengeflüsters“ erlebt. Die Gruppe „Subkultan“ der Betriebsseelsorge Aalen hatte am 13. Juli eingeladen, um den „Modulor“ persönlich zu begutachten. Das Bauprojekt im Stile des französisch-schweizerischen Architekten Le Corbusier, der die Idealmaße eines Raumes errechnet hatte, entstand in Zusammenarbeit mit dem Steinheimer Künstler Albrecht P. Briz. Bei leckerem Essen und einem guten Tropfen konnte man die tolle Musik von Norbert Botschek, Ralf Braun, Matthias Kehrle und dem Leiter der Betriebsseelsorge, Dr. Rolf Siedler, genießen. Gefangen nahmen auch die von Schauspielerin Anne Klöcker rezitierten poetischen Texte.

14.07.2016/Dekanat Ostalb/Schwenk

Fotos: Schwenk