Heimat möglich machen

flucht-1Was die Diözese Rottenburg-Stuttgart in aller Welt unternimmt, um Menschen auf der Flucht eine Heimat zu ermöglichen, davon sprach am Donnerstagabend Domkapitular Dr. Heinz-Detlef Stäps im Jeningenheim Ellwangen. Davor zeigte sich der Leiter der Hauptabteilung Weltkirche im Bischöflichen Ordinariat und Gebietsreferent unseres Dekanats sehr beeindruckt von den kirchlichen Diensten und der guten Organisation in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen. „Ich danke Ihnen sehr für ihre gute Arbeit“, richtete sich Stäps an die Mitarbeiter/Innen der Caritas und der Diakonie. Der gut besuchte Vortrag abends im Jeningenheim zur Fluchtursachenbekämpfung der Diözese in 80 Ländern der Welt, machte die weltkirchliche Arbeit eindrucksvoll deutlich. Domkapitular Stäps: „Wir wollen ein sicheres Leben ermöglichen, damit Flucht erst gar nicht mehr notwendig wird“. Davor schilderte der syrische Christ Samuel al Mardini, der mittlerweile eine Bleibe in Westhausen gefunden hat, eindrucksvoll die Beweggründe seiner Flucht.

Foto (Schwenk): v.l. Dekan Dr. Pius Angstenberger, Domkapitular Dr. Heinz-Detlef-Stäps, Charlotte Raubach (Caritas), Pfarrer Michael Windisch, Paul Feil (2. Vors. SE Ellwangen, Harald Faber (Leiter Caritas Ost-Württemberg), Dekanatsreferent Tobias Kriegisch.

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Neues Krankenhausseelsorger-Team am Ostalb-Klinikum

krankenhausseelsorge-fritscher-marinus „Jetzt oder nie“. Das hat sich Pastoralreferentin Karin Fritscher gedacht. Sie kommt aus der Seelsorgeeinheit Neckar-Fils und hat die ausgeschriebene Stelle im Dekanat Ostalb entdeckt. 70 Prozent Krankenhausseelsorge, 30 Prozent Gemeindedienst in der Seelsorgeeinheit Aalen. „Das passt zu mir“, sagte sich die 56-Jährige. Jetzt bildet sie gemeinsam mit Bruder Marinus Marx vom Ellwanger Schönenberg das Team für die Krankenhausseelsorge am Ostalb-Klinikum.

Foto: Karin Fritscher und Bruder Marinus Marx

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Von der Sehnsucht nach Frieden und Heimat

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart engagiert sich seit Jahren in der Fluchtursachenbekämpfung – ein Interview mit Domkapitular Dr. Heinz-Detlef Stäps

Vortrag am 15. September um 19.30 Uhr im Jeningenheim, Ellwangen 

Stäps mit Flüchtlingskind

Was treibt Menschen in die Flucht? Warum steigen Menschen in Boote, riskieren ihr Leben, lassen Erinnerungen und Verbindungen zurück? Unerträgliche Situationen sind es. Bomben, die über Köpfe fliegen, keine Nacht ohne das Geheul von Sirenen, schreiende Kinder, Hunger, Korruption. Keine Heimat mehr. „Niemand“, so sagt Heinz-Detlef Stäps, Leiter der Hauptabteilung Weltkirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart, „verlässt einfach so seine Heimat und sein bisheriges Leben“.

Händeringend suchen Politiker nach Lösungen, wie Flüchtlinge europaweit verteilt werden können. Doch es gibt auch andere Ansätze. Solche, die versuchen, den Menschen in ihrem Land zu helfen, ihnen menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen. Fluchtursachen bekämpfen. Hier setzt das Konzept der Diözese Rottenburg-Stuttgart an. Gemeinsam mit Caritas International sind zahlreiche Projekte angestoßen worden, die nicht nur Soforthilfe leisten und das Überleben von Flüchtlingsfamilien in Auffanglagern zu sichern, sondern bei aller Notlage auch die Zukunftsperspektive dieser Menschen neu entwickeln.

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