Religionsunterricht ist mehr als ein Schulfach

Verleihung der Missio canonica durch Weihbischof Matthäus Karrer

Sie stehen vor ihren Schülerinnen und Schülern und unterrichten das, wofür sie auch selbst einstehen und woran sie glauben: Religionslehrerinnen und –lehrer. Deshalb ist dieser Dienst ein ganz besonderer. Die Beauftragung, über den Glauben zu reden und zu unterrichten, haben am Sonntagvormittag knapp 100 Lehrerinnen und Lehrer der katholischen Religion erhalten. Weihbischof Matthäus Karrer hat die Missio canonica in der Kirche Mariä Unbefleckte Empfängnis verliehen.

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Fußball-Weisheiten 2018

von Dekan Robert Kloker

Für die vielen Fans der deutschen Nationalmannschaft wird die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland wohl nicht in guter Erinnerung bleiben. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte haben unsere deutschen Kicker die Vorrunde bei einer großen Meisterschaft nicht überstanden und sind sang- und klanglos sogar als Gruppenletzter ausgeschieden. Die Enttäuschung darüber ist überall in unserem Land zu spüren. So verständlich dies aus Sicht der deutschen Fangemeinde ist, der Ball und noch mehr die Welt drehen sich trotzdem weiter und es ist eigentlich ein Gebot der Fairness anzuerkennen, dass der bessere auch gewinnen soll. Und auch die anderen Mannschaften liefern spannende Spiele ab, wie man in den letzten Tagen durchaus sehen konnte.

Apropos Fairness! Da läuft vor den Live-Übertragungen der einzelnen Spiele häufig eine kurze Filmsequenz im Fernsehen, die mir sehr gut gefällt und die den Titel trägt: Fair im Spiel – Fair im Leben. Es werden verschiedene Szenen aus dem alltäglichen Leben gezeigt, wo Menschen fair miteinander umgehen. Und es sind nur kleine, aber doch sehr sprechende Beispiele: Einem behinderten Menschen im Rollstuhl wird geholfen, ein Ball wird wieder zurück ins Spielfeld geworfen und vor allem, es sind Menschen mit ganz unterschiedlicher kultureller Prägung, die gezeigt werden, wahrhaft ein Spiegelbild für ein gelingendes Miteinander und Zusammenleben in unserer multikulturellen Gesellschaft!

Zum Filmtitel „Fair im Spiel –Fair im Leben“ fällt mir dann die sog Goldene Regel ein, die auch von Jesus im Evangelium zitiert wird: „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen. Darin besteht das Gesetz und die Propheten“ (Mt 7,12). So einfach könnte man das Wort Fairness deuten und übersetzen. Oftmals gibt uns die Fußballszene ganz andere Bilder ab, für die freilich die Ballkünstler auf dem Rasen gar nichts können. Da sind randalierende Fans, die jeden Anstand und jedes Maß verlieren und sich aufführen wie wildgewordene Bestien. Ihnen, aber auch uns allen, möchte ich gerne die Botschaft dieser kurzen Filmsequenz ebenso wie die Goldene Regel in Erinnerung rufen. Wie schön kann doch unser gemeinsames Leben sein, wenn wir uns an das Gebot der Fairness halten. Und ebenso mahnt uns die sog. Goldenen Regel das Wohl der Mitmenschen genauso im Blick zu haben wie unser eigenes. „Fair im Spiel –Fair im Leben“, das ist wirklich ein gelungener Titel und noch mehr ein gelungener Inhalt. Für mich ist es die Entdeckung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018! Und wir alle sind eingeladen, dies in unserem eigenen Leben immer wieder von neuem zu beherzigen.

 

 

Fußballfieber! SelbstFAIRständlich

Tolle Stimmung herrschte bei der Öffentlichen Mittagspause vor dem Haus der Katholischen Kirche am Dienstagmittag. Es ging um fairen Handel im Allgemeinen und die faire Produktion von Fußbällen im Besonderen. Die Katholische Erwachsenenbildung und das Dekanat Ostalb hatten gemeinsam mit dem Weltladen Aalen die Mittagspause inhaltlich bestückt. Der Höhepunkt war das Torwandschießen der Betriebssportgruppe der Stadt Aalen gegen ein Team aus dem Haus der Kirche, das Daniel Bernhardt, Torhüter und Kapitän des VfR Aalen verstärkte. Leider waren die städtischen Kicker so super drauf, dass der Profi samt kirchlichem Beistand das Nachsehen hatten. Dennoch: Ein tolles Gemeinschaftserlebnis!

 

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