Seelsorgeeinheit „Unterm Hohenrechberg“

„Wir sind froh, dass wir bereits jetzt vielfältige Unterstützung aus den Gemeinden erfahren“, sagen Münsterpfarrer Robert Kloker und Dekanatsreferent Martin Keßler. Nach dem Weggang von Pfarrer Ernst-Christof Geil Ende Mai wird Kloker die Administration der Seelsorgeeinheit „Unterm Hohenrechberg“ mit ihren vier Gemeinden Rechberg, Straßdorf, Wißgoldingen und Waldstetten übernehmen. Zur Seite steht ihm dabei Dekanatsreferent Martin Keßler.

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Foto: Martin Keßler (links) und Münsterpfarrer Robert Kloker

Auf eine neue Situation müssen sich die Katholiken in der Seelsorgeeinheit Unterm Hohenrechberg einstellen. Pfarrer Ernst-Christof Geil hat nach 13 Jahren dort eine neue Wirkungsstätte angestrebt und ist nun in der Seelsorgeeinheit „Aitrachtal“ im Allgäu tätig. „Es waren mehr als gute Erfahrungen, die ich auf der Ostalb gemacht habe“, sagt Pfarrer Geil. Besonders die Begegnung mit vielen Menschen seien für ihn wichtig gewesen.

Als einziger pastoraler Mitarbeiter ist nun Diakon Michael Weiss in der Seelsorgeeinheit verblieben. Ihm werden in den nächsten Monaten seitens des Bischöflichen Ordinariats Priester zur Aushilfe an die Seite gestellt. Die Verwaltung und Führung der Seelsorgeeinheit übernehmen Dekanatsreferent Martin Keßler und Pfarrer Robert Kloker. Letzterer ist Münsterpfarrer in Schwäbisch Gmünd und dort für vier Kirchengemeinden und drei muttersprachliche Gemeinden verantwortlich. „Die neue Aufgabe kann gut gelingen, wenn wir alle an einem Strang ziehen und miteinander arbeiten“, sagt Kloker. Hier seien vor allem die zweiten Vorsitzenden der Kirchengemeinderäte, der gemeinsame Ausschuss der Seelsorgeeinheit, die Kirchengemeinderäte insgesamt und die Pfarramtssekretärinnen genannt.

„Für uns ist es wesentlich und entscheidend, oft miteinander im Gespräch zu sein“, erklärt Martin Keßler. Neben den notwendigen organisatorischen Absprachen sei vor allem der Glaubensaustausch wichtig. Davon erhoffe man sich wichtige Impulse und auch ein Stück Gelassenheit.

Tauffamilien treffen sich in der SE Unterschneidheim

Die Turn- und Festhalle Zöbingen war am Samstagnachmittag mit ganz besonderen Gästen gefüllt: 96 Täuflinge der Seelsorgeeinheit Unterschneidheim freuten sich mit ihren Eltern und Taufpaten über ein buntes Treffen im Zeichen eines christlichen Lebens. Den kleinen Holzfisch mit dem jeweiligen Namen des Täuflings übergab Pfarrer Francesco Antonelli.

Unterschneidheim-Zöbingen . „Irgendwann werden die Kleinen gemeinsam einen Schulabschluss machen, und hier begegnen sie sich alle zum ersten Mal“, sagt André Weißenburger, Vater des kleinen Theo. Vor nicht allzu langer Zeit wurde Theo in die Gemeinde als Täufling aufgenommen. Und mit ihm in den vergangenen zwei Jahren 95 weitere Kinder. „Als Symbol der Aufnahme in die Gemeinde wird für jeden Täufling ein kleiner Holzfisch mit Kerze, Namen des Täuflings und mit dem Taufdatum entzündet“, erklärt Pfarrer Antonelli. „Diese Kerze brannte dann neben der Taufkerze in jedem Sonntagsgottesdienst.“
Jetzt bekamen die Täuflinge ihren Fisch zurück und können ihn zu Hause als Erinnerung an die Taufe anzünden. „Das werden wir sicher oft tun“, meint Eva Weißenburger. Auch Töchterchen Klara hat einen Fisch bekommen.
Das so genannte „ICHTHYS“-Symbol wurde von den ersten Christen als Erkennungszeichen verwendet. Es besteht aus zwei gekrümmten Linien, die einen Fisch darstellen. Eine Person zeichnete einen Bogen in den Sand, die andere vollendete das Symbol mit dem Gegenbogen und bekannte sich damit als Christ.
„Dieses Treffen ist eine gute Gelegenheit, dass sich die jungen Familien in unserer Seelsorgeeinheit besser kennenlernen“, ist Pfarrer Antonelli überzeugt.
Übrigens: In 2014 waren in der Seelsorgeeinheit Unterschneidheim „Marie“ und „Paul“ die Favoriten unter den Namen. In 2015 setzten sich „Leonie“ und „Luis“ als beliebteste Namen an die Spitze.

18.04.2016/Dekanat Ostalb/Schwenk
Foto(Schwenk): Die Familie Weißenburger (v.l. Eva, Klara, André mit Theo und Taufpate Christian) freut sich über das Treffen der Tauffamilien in der Seelsorgeeinheit Unterschneidheim.