„Gott first“

Unsere Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd-Mitte feierte am Freitagabend ein großartiges Mitarbeiterfest im Franziskaner – Pfarrer Michael Holl predigte im Gottesdienst über „Sieben Farben hat das Licht“

Einmal im Jahr ruft die Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd-Mitte mit ihrem leitenden Pfarrer Robert Kloker alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter zusammen, um einen schönen, gemeinsamen Abend miteinander zu verbringen. „Es soll ein großes Danke an sie alle sein, die in unseren Gemeinden mitarbeiten und ihre Talente einbringen“, sagte der Pfarrer im voll besetzten großen Saal des Franziskaners.

Über 150 Gäste aus den vier Kirchengemeinden St. Franziskus, Heilig-Kreuz, St. Michael und St. Peter-und-Paul, sowie aus den drei muttersprachlichen Gemeinden, sind der Einladung des Pastoralteams gefolgt. Dieses brachte die Stimmung mit „Du bist eine Sensation“, ein Lied frei nach Adel Tawil, zum Kochen. Der Zweite Vorsitzende des Gemeinsamen Ausschusses der Seelsorgeeinheit, Andreas Zengerle, durfte auf dem „Thron“ Platz nehmen und stellvertretend für alle Mitarbeitenden diese Hommage in Empfang nehmen.

Für eine tolle Stimmung im Festsaal sorgte das Duo Güntner mit flotten Songs, die auch immer wieder zum Mitmachen und Mitsingen einluden. Nebst intensiven Gesprächen gab es ein leckeres Essen aus dem polnischen Nachbarland. „Im nächsten Jahr werden wir die Küche übernehmen“, prophezeite gut gelaunt die kroatische Gemeinde.

Davor feierte die Seelsorgeeinheit einen schönen Gottesdienst in der Kirche St. Franziskus. Pfarrer Michael Holl spannte den Bogen in der Predigt über ein Zitat Lothar Zenettis: „Sieben Farben hat das Licht“. In der Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd-Mitte gibt es sieben Kirchengemeinden, gleich den Farben des Lichts, so Pfarrer Holl. Er sprach den Mitarbeitenden zu: „Ihr seid das Licht!“. Entlang der Patrozinien der Gemeinden zog sich der rote Faden der Predigt. „Ein wunderbarer siebenarmiger Bogen spannt sich über uns und muntert uns auf, füreinander Licht zu sein“, führte Pfarrer Holl aus. Doch: Der Glaube falle niemandem in dem Schoss, er müsse errungen werden und der Aufruf gelte für alle im Leben: „Gott first“.

Aus jeder der sieben Kirchengemeinden nahm ein Mitglied eine am Altar entzündete Kerze beim Auszug mit in die jeweilige Gemeinde.