72-Stunden-Aktion: Landrat Klaus Pavel ist Schirmherr

Wenn am 23. Mai 2019 pünktlich um 17.07 Uhr der Startschuss für die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fallen wird, dann haben die Jugendlichen einen prominenten Begleiter: Landrat Klaus Pavel ist Schirmherr der groß angelegten Sozialaktion im Dekanat Ostalb.

„Die Aktion ist eine tolle Sache und fördert die Sozialkompetenz“, sagte der Landrat bei einem Besuch im Jugendreferat im Haus der Katholischen Kirche in Aalen. Er erinnere sich noch gut an die vergangene Aktion im Jahr 2013, wo er unter anderen Jugendliche in Heubach besucht hat, die einen Spielplatz erneuert haben. Die 72-Stunden-Aktion fördere die Sozialkompetenz und sei eine große Chance für diejenigen, die sich sonst nicht trauten, eine Idee mit Hilfe anderer umzusetzen. Da das Ende der bundesweiten Sozialaktion am 26. Mai auf die Europawahl fällt, kann sich Landrat Pavel auch gut ein europäisches Projekt vorstellen.

„Uns schickt der Himmel“ – so lautet das Motto in diesem Jahr. In ganz Deutschland und hier vor Ort werden Jugendgruppen aller Art, also auch nicht-kirchliche Vereine, Schulklassen oder Jugendtreffs ein Projekt in 72 Stunden umsetzen. Damit dies gut gelingen kann, hat sich schon vor längerer Zeit im Dekanat Ostalb ein Koordinierungskreis gebildet, der dafür sorgt, dass sich die Jugendlichen um das Projekt selbst und nicht um das Drumherum kümmern müssen. Mit dabei in diesem Kreis ist auch die Caritas. „Sie wird uns Türöffner für viele gute, soziale und sinnvolle Projekte sein“, erklärt Sven Köder vom Jugendreferat. Mit 20 Personen sei der Koordinierungskreis auf der Ostalb einer der größten in der ganzen Diözese.

Neu ist in diesem Jahr, dass es drei Möglichkeiten gibt, ein Projekt umzusetzen: Bei der Variante „Get it!“ bekommt die Gruppe eine Aufgabe, von der sie im Vorfeld nichts weiß. „Do it!“ setzt voraus, dass man selbst ein Projekt oder eine Idee mitbringt und diese dann in 72 Stunden tatsächlich umsetzt. Bei „Connect it!“ können sich zwei Jugendgruppen zusammenschließen, um gemeinsam an dem Projekt zu arbeiten,

„Jetzt hoffen wir einfach auf viele Anmeldungen“, sagen die Jugendreferat-Mitarbeiter Verena Zauner, Patrick Grazer und Sven Köder; damit die Welt auf der Ostalb an möglichst vielen Stellen ein bisschen besser gemacht wird.

22.01.2019/Dekanat Ostalb/Sibylle Schwenk, Pressereferentin

Foto (Schwenk): v.l. Verena Zauner, Patrick Grazer, Landrat Klaus Pavel und Sven Köder

Info: Anmeldungen und nähere Infos unter www.ostalb.bdkj.info oder www.72stunden.de