Lebendigkeit und Innovation

Die Katholischen Jugendreferate des Dekanats Ostalb sind 50 Jahre alt geworden. Die Begleitung von Jugendgruppen, das Auf-den-Weg-Bringen innovativer Konzepte und ein tolles Angebot in den Jugendkirchen – das zeichnet die Jugendreferate aus. „Wir wollen mit Kindern und Jugendlichen den Glauben neu erlebbar machen“, sagen die beiden Einrichtungsleiter Verena Zauner und Daniel Barth.

Natürlich ist dieses Jubiläum anders als andere – sonst käme es nicht aus den Jugendreferaten. Mit einer Feuerschale vor dem Haus der katholischen Kirche in Aalen und den Leuchtbuchstaben „Originell“ empfangen die Initiatoren die Gäste. Dort hält man eine Andacht mit neuen Liedern, blickt gedanklich zurück in die vergangenen Jahrzehnte. Der stellvertretende Dekan und ehemalige Jugendpfarrer des Dekanats, Pater Jens Bartsch, spricht den Jugendreferaten zu „immer am Puls der Zeit zu sein“. Und auch die Amtsleiterin für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Aalen, Katja Stark, würdigt die Arbeit der Jugendreferate: „Junge Menschen sind ein immer knapper werdendes Gut“, sagt sie und ruft in Erinnerung: „Wir stehen gemeinsam in der Verantwortung“. Julia Urtel vom Landratsamt Ostalbkreis dankt für die „vorbildhafte Arbeit“ und freut sich bereits auf die gemeinsame 72-Stunden-Aktion, bei der junge Menschen in zweieinhalb Tagen die Welt ein bisschen besser machen wollen. Unter dem Titel „Uns schickt der Himmel“ gehen die Jugendgruppen ab dem 23. Mai 2019 an den Start.

„Wir sind stolz, dass die Jugendreferate mit ihren zwei Standorten in Aalen und Schwäbisch Gmünd so gut besetzt sind“, führte Andreas Bühler vom Bischöflichen Jugendamt in Wernau aus. Der Auftrag, junge Menschen zeitgemäß zum Glauben zu bringen, sei über die Jahre gleichgeblieben, „wenn sich die Methoden auch oft geändert habe“, so Bühler. Die Dekanatsbeauftragte für Seelsorge in den Schulen, Ulrike Balle-Grünbaum, dankte ebenfalls für die gute Zusammenarbeit und sprach den Mitarbeitenden zu, dass die Schüler „euch einfach mögen“.

Nach dem offiziellen Teil überraschte das Team in den Räumen des Hauses der Kirche mit einem historischen Büro und mit Zitaten von Zeitzeugen. Lebendigkeit strahlte dieses Jubiläum aus – und traf damit das Wesen der Jugendreferate.