Die Fastenzeit beginnt

Auf Augenhöhe

Zwei Menschen blicken sich an, sind miteinander verbunden, überbrücken die Grenze, die zwischen ihnen liegt. Dieses eindrückliche Motiv auf dem neuen Misereor-Hungertuch schmückt in der Fastenzeit wieder viele unserer Kirchen und ruft uns auf seine Weise, unser Leben und unsere Lebensweise neu zu gestalten. Der nigerianische Künstler Chidi Kwubiri hat es in diesem Jahr entworfen, inspiriert von dem afrikanischen Sprichwort „Ich bin, weil du bist“.

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Marktplätze voller Ideen

Die Seelsorgeeinheit Neresheim schließt die Phase 2 des Wandlungsprozesses Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten mit einem Marktplatz der Ziele ab

Eine Geh-Hin-Kirche sein. Dass das gar nicht so einfach ist, haben die Kirchengemeinderäte der katholischen Seelsorgeeinheit Neresheim am eigenen Leib gespürt. Dennoch: Alle haben sich aufgemacht, haben Familien, Alleinstehende, junge und alte Menschen besucht und gehört, was sie sich von der Kirche heute erwarten. Am vergangenen Samstag sind die Kirchengemeinderäte im Gemeindezentrum zusammengekommen und haben ausgewertet, was für die Zukunft wegweisend sein kann.

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Abschied im Regionalen Bündnis für Arbeit

Im Rahmen der Vorstandssitzung des Fördervereins Regionales Bündnis für Arbeit e.V. wurde Dekan Dr. Pius Angstenberger verabschiedet. Angstenberger verlässt das Dekanat Ostalb und wechselt im Frühjahr ins Dekanat Ludwigsburg.

„Sie sind ein Mann der ersten Stunde“, würdigte Landrat Klaus Pavel den Mitgründer des Fördervereins. Gemeinsam mit den evangelischen Kirchengemeinden und dem Landkreis fand das Regionale Bündnis im Januar 1997 seinen Anfang und setzte Impulse, die „in den Landeskirchen, der Sozialpolitik und in den Ministerien wahrgenommen werden“, führte Pavel aus. Zwei überragende Persönlichkeiten hätten das Bündnis von Anfang an geprägt: Pfarrerin Ursula Richter, die jetzige Dekanin von Schwäbisch Gmünd und Dekan Dr. Pius Angstenberger. Gemeinsam hatten die beiden den Förderverein geführt und alternierend den Vorsitz übernommen. An die Stelle von Pfarrerin Richter trat Pfarrer Ulrich Marstaller. Von katholischer Seite aus wird man sich im Leitungsteam des Dekanats um die Nachfolge von Dr. Angstenberger kümmern.

In der Vorstandssitzung ging es zudem um die künftige Profilierung des Vereins. Weiterhin will man Menschen qualifizieren und in eine Arbeit bringen. Dabei wird in Zukunft der Fokus auf die Hinführung von Strukturen der Arbeitswelt liegen.

„Ich werde auch weiterhin dem Bündnis treu bleiben“, versprach Dekan Angstenberger. Denn: „Wir setzen hier im Kreis damit ein aktives Zeichen für Menschen in Arbeitslosigkeit“.