Öffentliche Mittagspause im Haus der Kirche

„Schön, dass wir heute hier sind“

Die Öffentliche Mittagspause im Haus der Katholischen Kirche nimmt die Inklusion in den Blick – unter dem Motto „Drinnen und doch draußen“ kamen SeelsorgerInnen für Menschen mit Behinderungen sowie Kinder und Jugendliche aus inklusiven Schulen zusammen

„Wir können uns gegenseitig bereichern, wenn wir die Barrieren in unseren Köpfen und vor allem in unseren Herzen fallen lassen“, sagt Irmgard Wiest, Seelsorgerin für Menschen mit Behinderungen im Dekanat Ostalb. Gemeinsam mit ihrer Klasse aus der Jagsttalschule Westhausen ist sie zur Öffentlichen Mittagspause gekommen. „Wir sind im Haus der Kirche, nicht in der Kirche“, sagen die Schülerinnen und Schüler und hören aufmerksam den kurzen Statements der Gäste zu.

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Geschenkte Momente – Gedanken zur Woche

Die Schulferien und der Urlaub sind vorüber, die Schule hat begonnen und im Beruf stehen wir vor den üblichen Herausforderungen. Wir sind wieder in unserer Alltagswelt angekommen. Während wir in der Ferien- und Urlaubszeit mal alles etwas langsamer angehen und uns vom Stress des Alltags erholen konnten, spüre ich ganz deutlich, wie mein Alltag nun wieder Fahrt aufnimmt. Unsere Welt ist schnell geworden. Unser Alltagsleben wird geprägt von Kommunikation über Telefon, Handy, Email, Internet, Apps… Wir sind überall erreichbar und uns erreichen die neuesten Nachrichten überall und von überall her. Wir müssen schnell sein, um mithalten zu können. Diese Beschleunigung erfahren wir in vielen Bereichen unseres Lebens. Oft werden wir ohne es zu wollen in diese Beschleunigung mitgerissen.

Es gibt aber auch Momente, die wir nutzen können, um dieser Beschleunigung entgegenzuwirken. Momente, die uns ermöglichen, langsamer und bewusster unseren Tag zu gestalten und innezuhalten. Momente, die zulassen, Gedanken kreisen zu lassen und unser Umfeld bewusst wahrzunehmen. So habe ich mir vorgenommen, auf Momente zu achten, die mir im Alltag „geschenkt“ werden. Zum Beispiel wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehe und es wirklich eilig habe und ausgerechnet dann, wenn ich an der Reihe bin, mein Alltag ins Stocken gerät, weil ein Artikel nicht ausgezeichnet, die Kassenrolle zu Ende oder der Kassiererin das Wechselgeld ausgegangen ist. Dann nehme ich dies als „geschenkten Moment“, als wertvolle Zeit für mich und mein Leben im Hier und Jetzt. Ähnliche Momente hält unser Alltag für uns alle bereit. Wir müssen sie nur erkennen und zulassen. Ich wünsche Ihnen solche „geschenkte Momente“, und dass Sie daraus für ihren Alltag neue Energie schöpfen.

Francesco Antonelli, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Unterschneidheim

 

 

 

Freude am Glauben weitergeben

Patrick Grazer ist neuer Dekanats-Jugendseelsorger

„Es sind oft erfreuliche Anlässe, die ins Jugendreferat führen“, sagte Dekan Robert Kloker bei der Begrüßung von Patrick Grazer, dem neuen Dekanats-Jugendseelsorger. Gemeinsam mit Andreas Bühler vom Bischöflichen Jugendamt Wernau und Dekanatsreferent Martin Keßler hieß der Dekan Patrick Grazer und Tobias Kornacker, der seine BA-Stelle als Sozialarbeiter im Jugendreferat angetreten hat, herzlich willkommen.

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